Block von Maike


Lena und die nackten Bilder - das Thema will nicht ruhen

Liebe aliceklar,

dieser Eintrag ist vor allem an dich gerichtet und soll eine Antwort auf dein Video bei Youtube „REALTALK - Die hässliche Seite des Internets! #LenaLeaks“ sein. https://www.youtube.com/watch?v=clVVsDeIDMo&feature=youtu.be

Ich habe mir die Zeit genommen es mii mehrere Male anzuschauen und mir sind dabei folgende Gedanken gekommen, die ich dir auf diesem Wege gerne mitteilen möchte. In vielen Dingen hast du Recht, vor allem das sich die Welt verändern muss in der Art und Weise wie sich die Menschen gegenüber verhalten. Aber bei einigen Sachen, die du sagst stimme ich dir nicht zu. Da ich parallel zu deinem Video geschrieben habe werden sich manche Aussagen bei mir doppeln, wie sich auch bei dir im Video gedoppelt haben.

Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen, auch wenn der Text etwas lang ist – Ich bin mir sicher du hast Durchhaltevermögen und schaffst das

Richtig die Fotos und Videos wurden nicht für die Öffentlichkeit gemacht, jedoch sollten solche Fotos dann auch so sicher verwahrt werden, dass die auch in keinem Falle an die Öffentlichkeit geraten können bzw. dass mit ihnen Unfug gemacht werden kann.

Die Beleidigungen in den Tweets zu den Fotos sind unter aller Sau! Es kann jedem total egal sein wie jemand aussieht oder was er für Sachen trägt. Ob er zu dünn ist, oder zu dick geht keinen etwas an. Für diese Tweets habe ich absolut kein Verständnis und ich gebe dir völlig Recht, dass sich diese Leute mal an ihre eigene Nase fassen sollen oder besser noch an ihrem eigenen Körper hinunter schauen sollen. Jedoch verurteilst du auch die Tweets, die einfach nur die Bilder von Lena unter dem Hashtag #LenaLeak verbreitet haben. Darin sehe ich nichts Schlimmes.

 

Ja sie wurden stark verbreitet. Warum das gemacht wird kann viele Ursachen haben. Die einen geilen sich daran auf an dem nackten Körper ihres Stars, die anderen wollen ihren Freunden imponieren, dass sie solche Bilder haben. Ich sehe darin nichts Verwerfliches.

Du sprichst folgende zwei Punkte an, die du einfach so sagst ohne dir über die rechtliche Seite im Klaren zu sein.

1. Lena ist eine Person der Öffentlichkeit aber hat genau so Rechte wie jeder andere. Das ist richtig, aber gerade wenn man eine Person der Öffentlichkeit ist, sollte man sich seine Taten und Handlungen genau überlegen und welche Folgen diese haben könnten. (Ich habe das bereits in meinem Beitrag davor geschrieben, aber wiederhole es hier gerne jetzt kurz noch einmal). Auch wenn Lena die Fotos bereits vor ihrer öffentlichen Karriere erstellt hat, dann muss sie später dafür sorgen, dass sie auf keinen Fall an andere Leute gelangen. Und indem die Bilder einfach auf einem Laptop gespeichert waren, der im Auto lag hat sie diese erforderliche Sorgfalt beachtet, die man an den Tag legen sollte bei solchen Bildern und in ihrem Status der Öffentlichkeit. Indem die Bilder (von mir aus auch durch ihren Freund) auf dem Laptop gespeichert wurden und dieser im Auto alleine zurückgelassen wurde, hat sie mehr als FAHRLÄSSIG gehandelt. Sowas macht man nicht und ich nehme mir sogar die Frechheit heraus zu sagen, dass sie an der Veröffentlichung selbst schuld ist bei so einem verhalten oder durch das Verhalten ihres Freundes.

2. Wenn du schon mit rechtlichen Sachen kommst wie die „Würde des Menschen ist unantastbar“ dann sei bitte auch genau, denn so wie ich das von dir höre hast du keine Ahnung von der rechtlichen Materie. Aber ich nehme mir gerne die Zeit um dir einen Crashkurs in dem Thema „Verletzung der Privatsphäre“ zu geben. Jeder Eingriff in die Privatsphäre ist erstmal verboten, das stimmt! Aber nicht überall ist die Privatsphäre vorhanden. Man unterscheidet in drei Stufen. 1. Stufe die Sozialsphäre (dinge die man auf der Straße / in der Öffentlichkeit macht) hier gibt es einen sehr geringer bis gar keinen Schutz. Da man die Sache an die Öffentlichkeit getragen hat muss man auch aushalten, dass es gegen einen verwendet wird. Die 2. Stufe ist die Privatsphäre (Dies sind Dinge, die man im häuslichen und familiären Umfeld tut) Hier gibt es einen abgeschwächten Schutz, der sich darin äußert, dass zwar die Öffentlichkeit darüber nicht berichten darf, jedoch jeder private es weitererzählen und verbreiten darf. Die Begründung liegt einfach darin, dass das „Opfer“ seine Gedanken mehreren Menschen mitgeteilt bzw. viele Leute (Familie und Freunde) darin eingeweiht hat. Deshalb ein abgeschwächter Schutz. Die 3. Stufe ist die Intimsphäre. Hier gestattet das Persönlichkeitsrecht keine Eingriffe und jegliche Handlungen dagegen werden bestraft. Dazu zählen alle Dinge, die für keinen weiteren bestimmt sind oder nur für einen engen Personenkreis. Ich bringe dort immer den Sex im Schlafzimmer als Beispiel. Den geht nur die beiden Personen was an, die ihn erleben. Aber auch Tagebucheinträge werden von dieser Stufe umfasst. Auch wenn man seine Gedanken zwar geäußert hat und für die „Öffentlichkeit“ festgehalten, sind diese doch nur für einen selbst bestimmt. Deshalb gibt ein jeder auch besonders darauf Acht, dass sein Tagebuch nicht in die Hände von anderen fällt.

Jetzt überlegen wir in welche Stufe Lenas Nacktbilder fallen. Du und viele andere würden jetzt wahrscheinlich sagen, ganz klar die Bilder fallen in die 3. Stufe. Doch ist es wirklich so? Ich sage sie fallen nicht mehr in die 3. stufe sondern bereits in die 2. Ich habe es oben schon angesprochen. Der Grund ist ein ganz einfacher: Wie Lena bzw. ihr Freund mit den Bildern umgegangen ist – so fahrlässig haben sie die Bilder und Videos auf einem Laptop im Auto liegen lassen – da kann man ihnen nicht mehr den Schutz der 3. Stufe zusprechen. Somit um es kurz zu sagen und ich wiederhole mich bereits: Durch das Verhalten mit den Bildern was Lena und ihr Freund an den Tag gelegt haben sind sie selbst schuld das die ganze Sache solche Ausmaße angenommen hat.

Mal zu den Nacktfotos an sich: Jeder macht etwas in seinem Leben das nicht für alle bestimmt ist. Eventuell ist es nur für einen selber oder nur an den Partner gerichtet – was weiß ich. Ich nenne dies ganz gerne Führen eines Doppellebens. Denn jeder führt ein Doppelleben. Sei es der anständige Chef der sich abends einen Porno nach dem anderen anschaut oder regelmäßig ins Bordell geht oder der schüchterne Junge oder Mädchen in der Schule, dass am Wochenende und abends unter ihren anderen freunden sie Sau raus lässt – das Sprichwort „Stille Wasser sind tief“ beschreibt diese Situation ganz gut. Doch was passiert wenn dieses Schattenleben an die falschen Leute gerät. Tja dann hat man einfach gesagt ein Problem. Man hätte es wissen müssen, das im Falle der Aufdeckung dieses Schattenlebens einen harte Konsequenzen treffen. Warum führt man denn auch so ein Schattenleben und macht solche Dinge? Man hätte es sich besser überlegen können. Jedem ehemaligen Nazi wird heute noch der Prozess gemacht wegen seiner Taten. Jeder Arbeitsnehmer wird abgemahnt bzw. gar entlassen wenn er sich Sachen erlaubt die einfach mit dem Anstand nicht vereinbar sind. Einem Richter oder Staatsanwalt ist es bspw. verboten sich an zwielichtigen Orten rumzutreiben. Wenn er auf dem Straßenstrich oder einem Rotlichtviertel erwischt wird kann dies schwere Konsequenzen haben und genauso ist es bei anderen Leuten die in der Öffentlichkeit stehen. Lena Meyer Landrut hat diese krassen Fotos gemacht. Es sind nicht nur Fotos im Bikini oder sonstigen aufreizenden Posen, sondern es wurde bei gespreizten Beinen direkt vor der Muschi abgedrückt. Dabei frage ich mich, wo waren da ihre Gedanken? Ich denke mal sie hat sich gar keine großartigen Gedanken drüber gemacht was passieren könnte, wenn der schlimmste Fall eintritt. (Der jetzt eingetreten ist) Aber genau das hätte sie machen müssen oder anders gesagt dafür sorgen, dass diese Fotos um alles in der Welt nicht an die Öffentlichkeit geraten, da sie die Bilder ja bereits anscheinend vor ihrer großen Karriere gemacht hat.

Wir leben nur mal in einer Ellenbogengesellschaft. Das gefällt mir auch nicht und ich habe mich dagegen auch lange gesträubt, aber habe es am Ende auch eingesehen. Wir können gerne gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen, aber dann bitte mit Mitteln die auch gerecht sind und nicht mit Dingen, die man sich hinbiegt wie man sie gerade braucht. - Was du in vielerlei Hinsicht in dem Video mit deinen Aussagen gemacht hast.

Wie ich darauf reagieren würde wenn mir so etwas passiert? Naja ich sage mal ganz einfach und so arrogant es auch klingen mag: Ich achte drauf was ich mache und was ich an die Öffentlichkeit gelangen lasse. Denn ich kann sagen, dass ich zu 100 % hinter meinen Taten stehe und dafür auch gerne gerade und mich verantworte. Und wahrscheinlich machen das die meisten Menschen auch so.

 

Du hast es nochmal angesprochen am Ende: Ja Lena ist bis zu einem gewissen gerade selbst schuld das dies passiert ist, die Begründung hast du oben gelesen. Und dein Beispiel mit dem kurzen Rock und der Frau die vergewaltigt wird ist nun mal völlig fehl am Platz. Den Grund dafür kannst du dir selber herleiten wenn du das oben verstanden hast.

Mit Fotos die man nur für seinen Partner macht, geht man auch nicht so fahrlässig um wie Lena und ihr Freund es mit ihren gemacht haben. Da ist ein weiter unterschied. Wenn man ein intimes Foto per WhatsApp oder Internet an jemanden sendet, dann muss man immer damit rechnen, dass es jemand abfängt und dass es in falsche Hände gerät. Diese Gefahr des Internets kennen viele nicht  und unterschätzen sie auch. Doch es kann nicht sein, dass sich keiner über die Risiken bewusst ist wegen mangelnder Information und dann aber trotzdem vollen Schutz genießen will.

Du hast du zu deinem Video Kommentare gewünscht: Das ist meine Kommentar zu deinem Video und deinen Aussagen dazu.

Ich möchte noch einmal hervorheben, dass ich mit diesem Text weder Dich, Lena Meyer Landrut, noch irgendwelche andere Personen beleidigen oder angreifen möchte. Der Text soll nur etwas Objektivität, die meines Erachtens viel zu kurz kommt, in die ganze Debatte um die Nacktfotos von Lena Meyer Landrut bringen.

 

1 Kommentar 19.2.17 21:44, kommentieren

Die Nacktbilder von Lena Meyer Landrut bringen unterschiedliche Reaktionen

Die Nacktbilder von Lena Meyer Landrut teilen die Gemüter und bringen unterschiedliche Reaktionen hervor.

Einige (meist Männern) finden es super geil und erfreuen sich des Anblicks „ihres Stars“ oder einfach nur einem süßen Mädel – sie genießen im Stillen.

 

Der andere Teil ist da schon wesentlich lauter und stellt sich schützend vor Lena.

Es sind meist Frauen oder wenige Männer. Sie verabscheuen und verurteilen das Verhalten des Täters, der die Bilder veröffentlicht hat und fragen sich warum sich keiner diesem Verhalten entgegensetzt.

„Es ist so schlimm, dass private Bilder von einer Frau gestohlen wurden und nun schamlos veröffentlich werden“. Ja da ist was Wahres dran. Es wurde maßgeblich in die Privatsphäre eingegriffen und dies ist nicht in Ordnung. Jedoch sollte man eines bedenken: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus. Soll heißen Lena ist meiner Meinung nicht ganz unschuldig an der Veröffentlichung. Man sollte sich nicht nur fragen warum diese Bilder veröffentlicht wurden, sondern man sollte sich auch fragen warum gibt es überhaupt solche Bilder.

Jeder der etwas erschafft, ob er Gedanken aus seinem Kopf rauslässt und auf Papier festhält, oder Fotos macht bringt die Gefahr der unberechtigten Benutzung mit sich. Natürlich wird ein Eingriff in die Privatsphäre bestraft, aber die Bestrafung bräuchte es nicht, wenn es nicht die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit gäbe, dass ein solcher Eingriff stattfindet und das sollte jeder bedenken, der etwas von sich gibt. Alles was jemand von sich gibt bzw. von sich preisgibt bringt die Gefahr mit sich, dass es gegen ihn verwendet wird. Davor schützt auch keine Bestrafung oder ähnliches. Denn die Bestrafung folgt regelmäßig nach der Tat.

In Bezug auf die Nacktbilder von Lena Meyer Landrut soll das heißen:

Sie ist eine Person, die stärker in der Öffentlichkeit steht als andere und somit ist sie auch stärker einer Gefahr ausgesetzt. Sie sollte ihre Handlungen daran orientieren und dann nicht erwarten - wenn sie es nicht macht – dass wie sie eine „gewöhnliche Person“ behandelt wird. Die Bilder hätte sie löschen können oder ähnliches um auf jeden Fall zu verhindern das so etwas passiert.

Soll jetzt jeder der berühmt ist komplett auf Privatleben verzichten? Höre ich jetzt schon die einen oder anderen sagen? Nein natürlich nicht, aber es muss einem Bewusst sein, dass ein öffentliches Leben – für das sich die Person entschieden hat – anders ist, als ein normales. Und das sich Lena für ein öffentliches Leben entschieden hat, kann nicht geleugnet werden. Sie ist der Öffentlichkeit nach ihrem ESC Auftritt nicht fern geblieben, ganz im Gegenteil. Sie hätte genauso gut wieder im stillen Kämmerlein danach verschwinden können und die ganze Sache wäre nie so weit gekommen – denn ohne Öffentlichkeit, wären die Bilder nicht mal halb so interessant.

5 Kommentare 16.2.17 00:25, kommentieren

Ein Kommentar zu Hashtag #meinutopia bei Twitter

Seit heute morgen kursiert bei Twitter der Hashtag #meinutopia auf Twitter unter dem die Leute „Ihre“ bessere Welt in wenigen Zeichen beschreiben.

Da kann man mal die Gedanken spielen lassen und seine Träume und Wünsche für kurze Zeit wahr werden lassen.

Doch was wäre wenn es wirklich so kommen würde. Wenn diese Träume und Wünsche in Erfüllung gehen. Man kann nicht in die Zukunft reisen, jedoch kann man sich eventuell ausmalen wie es sein wird. Dies funktioniert einerseits indem man in die Vergangenheit blickt – immer recht hilfreich wenn es um den Rechtspopulismus und andere extreme Gruppierungen geht – aber dies ist hier nicht gerade sehr hilfreich, denn eine solche Welt gab es noch nicht. Man muss demzufolge etwas anderes machen um „in die Zukunft zu blicken“


Hier kann man auf die Glücksforschung zurückgreifen.

Wann ein Mensch glücklich ist bei jedem unterschiedlich. Aber eines kann man für alle gleich sagen: Jeder strebt nach etwas und dieses streben auf ein Ziel bedeutet Glück!


Wollen wir wirklich alle glücklich sein? Wann sind wir glücklich? Das ist eine Frage, die man nicht ganz einfach beantworten kann. Auf jeden Fall brauch der Mensch immer ein Ziel vor Augen um glücklich zu sein. Auf dies steuert er zu, arbeitet er hin, hinarbeitet oder verfolgt es einfach nur. Dies können unterschiedliche Ziele sein.

Jeder hat unterschiedliche Ziele. Ganz persönliche Ziele, bei denen es an einem selbst liegt sie zu erfüllen und Ziele bei denen man mit anderen zusammenarbeiten muss um diese zu erreichen – bspw. soziale Projekte.


Was ist aber nun, wenn in dieser utopischen Welt alles perfekt wäre – so wie es in vielen Tweets mit dem Hashtag gefordert wird. Was wäre dann?

Man hätte keine Ziele mehr im Leben die man erreichen kann. Da schließlich alles „perfekt“ ist und alle glücklich sind, da sie ihre Ziele erreicht haben. Bloß welche Ziele haben wir dann um glücklich zu sein Genau! Gar keine!! Man hätte das Gefühl man bewege sich in einem Raum ohne Anfang und Ende. Wo soll man hin, in welche Richtung soll man gehen und wieso lohnt es sich noch zu arbeiten / etwas zu machen, da man eh alles erreicht hat.

Es fällt schwer sich dies vorzustellen, aber ein derartiger Zustand würde für alle das Ende bedeuten.


Man ist einfach nicht mehr glücklich und würde sich wünschen das alles so „schlecht“ wird wie vorher, denn – so hart es auch klingt – der Mensch schöpft Kraft aus dem Leid des anderen.

1 Kommentar 15.12.16 15:30, kommentieren

Die U-Bahnschubser an der Herrmannstraße

Warum liegt zwischen der Tat, die am Berliner U-Bahnhof Herrmannstraße geschehen ist und der Veröffentlichung der Bilder, eine so lange Zeit?

 

Die Erklärung dafür hat die Presse schon zum Teil gegeben. (Siehe die Mitteilung) Auch wenn die Erklärung nicht ganz richtig und vollständig ist, aber das ist ja bei Berichterstattungen über rechtliche und andere komplizierte Themen nichts neues, ist es ein guter Grundstein für die breite Masse der Bevölkerung.

Weitreichende rechtliche und komplizierte Erläuterungen zu dieser Frage erspar ich mir deshalb hier.

 


Somit dazu nur folgendes:

In den Netzwerken und Medien wird sich aufgeregt, dass diese Art von Fahndung (Veröffentlichung der Bilder – auch Öffentlichkeitsfahndung) noch nicht viel früher vonstatten gegangen ist. Das mag richtig sein, jedoch sollte man auch tiefer in die Sache hineinblicken. Die Rechtsanwendung ist nicht ganz unkompliziert. Natürlich sieht auf den ersten Blick alles einfach aus und die Antwort die einem sein Bauchgefühl gibt mag schon richtig sein. Doch so ganz richtig ist sie dann gar nicht, denn wenn man erst tiefer sich mit der Sache beschäftigt bemerkt man nämlich, dass die Antwort doch gar nicht so richtig ist wie sie am Anfang scheint.

 

Was will ich damit sagen:

Alle schreien, dass diese Bilder schon viel früher hätten öffentlich gemacht werden sollen und warum erst jetzt nach so einer langen Zeit. Auch wenn es vom Bauchgefühl falsch klingt, aber jeder Mensch gilt als unschuldig bis ihm das Gegenteil bewiesen wird. Jeder Mensch hat auch Rechte, in die nicht so ohne weiteres eingegriffen werden darf. Eine Öffentlichkeitsfahndung gebietet einen sehr starken Eingriff in die Rechte eines Menschen und sollte deshalb nur als letztes Mittel erfolgen. Davor hat die Polizei im Verborgenen zu abreiten und zu ermitteln.

Ja das klingt alles falsch und für den Laien unmoralisch, aber so sind die Gesetzte und Regeln in Deutschland.

 

Denn es wenn es solche Regelungen nicht gebe, wären wie wieder bei:

Lynchjustiz, im Mittelalter und vielleicht auch der NS Zeit. Und wollen wir das wirklich? Denn wer einem seine Rechte abspricht, wird nicht lange zögern diese Rechts auch schnell anderen abzusprechen.

11.12.16 13:36, kommentieren

Ein Kommentar zum Fußballspiel RB Leipzig gegen Schalke

Ein Kommentar zum Fußballspiel RB Leipzig gegen Schalke 04 am 03.12.16

Die Schwalbe von Timo Werner in der ersten Minute erhitzt mal wieder die Gemüter und hat zur Ursache das RB Leipzig wieder in ein schlechtes Licht gerückt wird. Die Gegner des „Brausewasserclubs“ (wie sie RB immer verächterisch bezeichnen) fühlen sich bestätigt in ihrer Meinung das RB um jeden Preis gewinnen will bzw. sich in der Liga behaupten und nichts zu suchen hat.

 

Doch betrachten wir die Sache mal aus einem anderen Winkel. Nämlich dem Winkel des Sports, welcher er unbestritten ist, wobei dies die meisten noch nicht begriffen bzw. nicht wahr haben wollen. à Genaueres dazu und was ich damit meine in einem anderen Beitrag. Hier nur an das Ergebnis angeknüpft. Aber auch ohne vorherige Erklärung ist das folgende ganz gut verständlich.

Die Aktion von Timo Werner wird als unsportlich und vereinfacht gesagt als ungerecht betitelt. Doch Gerechtigkeit gibt’s nicht mal vor Gericht – vielleicht im Himmel und der kommerzielle Sport ist alles andere als gerecht. Das haben wir nicht zuletzt – als wohl größtes Beispiel – bei der Handball EM in Katar gesehen, bei der im Endspiel katarfreundlich und gar polenfeindlich von den Schiedsrichtern gepfiffen wurde. Am Ende hat Katar dadurch gewonnen. In vielen Sportarten herrscht eine Gradwanderung zwischen gerecht und ungerecht. Ich persönlich könnte ein Foul durch wegschubsen beim Handball nicht von einem blocken durch wegdrücken unterscheiden, für mich wäre auch das ein Foul. Aber komme ich zurück zum Fußball, denn darum geht es ja hier. Am besten hat es der, der sich scharf auf der Schwelle zwischen gerecht und ungerecht bewegt. Denn dadurch erlangt er den größten noch legalen Vorteil. Nenne ich diese Sachen mal „graues Verhalten“, da man es nicht wirklich in die Schublade „gerecht bzw. sportlich“ oder „ungerecht bzw. unsportlich“ packen kann. Alle Clubs, die in den oberen Teilen von Ligen spielen, legen doch ein solch graues Verhalten an den Tag. Guckt euch Bayern, Chelsea, Real Madrid oder die anderen an. Die stehen oben (gut Bayern nicht gerade  XD ) Aber warum stehen sie oben. Ja weil sie gut spielen, aber weil sie auch gewisse Sachen machen, die sich eher im grauen Bereich befinden, als in dem Bereich bei dem jeder sagt „Jawohl, das wurde richtig gemacht“.

Jetzt kommt mir nicht an mit dem Satz, dann haben es diese Clubs nicht verdient an der Spitze zu stehen, denn die anderen Clubs „kämpfen“ viel fairer als sie. Wer noch dieser Meinung ist, hat die aktuelle Art und Weise der Bundesliga nicht verstanden. (à Genaueres dazu mit Erklärungen in einem anderen Artikel)

Am Ende liegt es beim Schiedsrichter zu entscheiden ob das Verhalten fair oder unfair war. Der Spieler handelt nur und muss sich für das verantworten und sich das zulasten legen was der Schiedsrichter ihm sagt. Und nichts anderes. Denn wenn jeder Spieler sein eigener Schiedsrichter wäre, der mit 100 prozentiger Gerechtheit und Fairheit entscheiden würde, würde jedes Spiel mit einem Endstand von 0:0 ausgehen, da jeder noch so kleine drücken, schubsen oder halten ungerecht wäre und somit verboten.

 

Deshalb denkt nochmal über das Verhalten von Timo Werner nach!

4.12.16 01:11, kommentieren


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